Schule proaktiv gestalten

Bislang gab und gibt es viel zu wenig Diskurse darüber, wie die Entwicklung von Schulen im Sinne ihres gesellschaftlichen Auftrags umgesetzt werden könnte. Die gängigen Schulentwicklungsmodelle sind überholt und greifen nicht. Analog zur systemischen Betrachtung von Pädagogik und des damit verbundenen Bildungsauftrags der Schule benötigt Schulentwicklung ebenfalls einen freiheitlichen Rahmen. Dafür braucht es ein neues Verständnis der demokratischen Kultur und des kokreativen Handelns, insbesondere im Zusammenhang mit persönlichen, gemeinschaftlichen und auch gesellschaftlichen Lern- und Entwicklungsprozessen. »Schule und die Krise der Demokratie – Was sich ändern lässt und wie« leistet einen inspirierenden Beitrag zum Thema und fügt es zu einer Collage transformativer Bildung und Entwicklung zusammen. Dabei eröffnet das Buch auf an-regende Art und Weise innovative Formen einer systemisch emergenten Schulentwicklung.

Autor und Person:

Foto: Antonia Michaelis

Guido Landreh

Schulleiter (a. D.) einer Integrierten Sekundarschule in Berlin;
ehem. Schulleiter, Lehrer und Mitbegründer der „Stadt als Schule Berlin“. Schulentwicklungsberater, Prozessberater von Schulen bei der Erstellung ihres Schulprogramms.
Berufsbegleitende Weiterbildung im Bereich Systemische Supervision und Organisationsberatung.

    Und der Kreis schließt sich. Der Weg der Entwicklung einer Schule ist ein Weg des Lernens für Expertinnen und Experten, Lehr- und Leitungskräfte, Schülerinnen und Schüler – gemeinsam und persönlich. Er gestaltet sich vergleichbar, unterscheidet sich durch Professionalität und braucht eine Kultur der Freiheit und Verantwortung, des Wesentlichen und Verbindenden, um wachsen zu können.